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Oktober 2017
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Malaysia – Bundesstaat Terangganu

Der Kenyir River wurde durch den Staudammbau 1985 zum Kenyir Lake, dem mit 260 qkm größten Stausee der Welt. Damals versanken viele Hügel und Bergspitzen in den Fluten, daraus entstanden 340 Inseln. Der Kenyir Lake liegt im Bundesstaat Terengganu, unweit der Grenzen zu Kelantan im Westen und Pahang im Süden. Es gibt zahlreiche Zuflüsse und Wasserfälle rund um den See. Das Einzugsgebiet des Sees beträgt 38.000 ha. Bisher hat man mehr als 300 Fischarten im Kenyir Lake gezählt. Als der See aufgestaut wurde, hat man die Bäume im Staubecken nicht abgeholzt. Diese abgestorbene Baumstümpfe bilden nun optimale Versteckmöglichkeiten und Laichplätze für viele Fische. Die besten Zeit zum Angeln ist der August während der Trockenzeit, dann ist der Wasserstand am niedrigsten. Einige der bei Sportanglern aus dem In – und Ausland beliebtesten Zielfischarten leben hier. Der Kelah (Red Mahseer), der Toman (Giant Snakehead Fish), der Riesengurami (malaiisch Kaloi), der goldgrüne Arowana (malaiisch Kalisa), der Sebarau (Hampala-Barbe), der Temoleh (die Julieni-Barbe) und der Lampan oder Java-Karpfen. Die Kenyir Jungle Experience Group bietet für Sportangler ein 4 Tages-/3 Nächte -Package an mit Übernachtung in Chalets oberhalb der Zuflüsse oder direkt auf einem Hausboot im See selbst. Außerdem stehen leichte und wendige Glasfiberboote mit Außenbordmotor zur Verfügung.

 

Photo RoB, Creative Commons Attr. Share Alike 3.0 Unported, Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Kenyir_Lake_1.JPG

 

Die abgestorbene Bäume und Äste im Kenyir Lake bilden ein optimales Laichsubstrat für viele Fische (Photo: amrufm, Creative Commons Licnese Attr. 2.0 Generic, Quelle: http://www.flickr.com/photos/amrufm/5002438189/sizes/m/in/photostream/ )