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Karpfenfische Malaysias – Sebarau – Hampala Barb

Sebarau – Hampala Barb (Malaysian Jungle Perch) Hampala macrolepidota

Während es in Mitteleuropa nur einen Vertreter aus der Gruppe der Barben gibt, machen die unzähligen Barbenarten den größten der Karpfenartigen Fische Südostasiens aus. Die meisten Arten bleiben sehr klein und bevölkern mit ihrer Farben- und Formenvielfalt als Zierfische die Aquarien. Zu den wenigen Ausnahmen gehören einige Barben Malysias, der Kelah, der Sebarau und der Temoleh, die beachtlichtliche Größen erreichen.

 

 

Englisch Hampala Barb oder Malaysian Jungle Perch

Deutsch

Malaiisch Sebarau

Thailändisch Pla Kasoop kead

Indonesisch Palung oder Sebarau

Vietnamesisch Ngura Nam

Laotisch Pa Soot

Kambodschanisch Trey Khman

Chinesisch Dàlinlièxiábi

 

Vorkommen

Die Hampala Barbe hat eine weite Verbreitung in Asien. Das Vorkommen reicht von China, Vietnam, Laos, Myanmar, Thailand, Kambodscha bis auf die indonesischen Inseln Java, Sumatra und Kalimantan und nach Malaysia.

 

Merkmale

Die Körperfärbung der Hampala Barbe ist in der Rückenpartie kupferfarben mit einem schwarzen Streifen vor der Rückenflosse. Bauchflossen und die Schwanzflossen haben einen orangeroten bis roten Farbton. Der Fisch hat recht große Schuppen.

Der Sebarau kann bis 70 cm lang und 15 kg schwer werden. Der derzeitige Weltrekord liegt bei 6,5 kg, gefangen im Lake Temenggor im Bundesstaat Perak im Norden Malaysias.

Lebensraum und Nahrung

Als typische Flußbarbe lebt der Sebarau vor allem in stark strömenden, tropisch-w armen Fließgewässern mit größerer Wassertiefe. Während der Regenzeit weichen die Fische zum Ablaichen in die ufernahen, überfluteten Regenwälder aus. Je nach regionalem Vorkommen reicht das Nahrungsspektrum von Insekten bis zu Fischen.

Wirtschaftliche Bedeutung

Trotz zahlreicher Geräten ist die Hampalabarbe in vielen Ländern Asiens ein geschätzter Speisefisch. Jungfische werden auch als Zierfische nach Europa exportiert.

Angelsport

Der Sebarau ist einer der heftigsten Kämpfer und deswegen bei Sportangler ein geschätzter Zielfisch. Einmal am Haken, rast er mit dem Köder im Maul zwischen Felsen oder Holzstämme am Gewässergrund. Kleinere Köderfische werden regelrecht zerfetzt. Die meisten Angler nutzen Kunstköder zum Fang des Sebarau. Es macht keinen Sinn, gleich beim ersten Biß die Rute anzuschlagen. Wichtiger ist es dem Fisch ständig Paroli zu bieten, ohne die Angelrute oder die eigene Körperbalance zu verlieren! Wichtig ist ein festsitzender Köder und Haken, um mit dem furchteinflößenden Rachen des Sebarau fertig zu werden.